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Daheim

Daheim ist da, wo man isst. Da wo man nie alleine ist. Da wo man ist oder auch nicht ist. Da wo man ist, wie man ist, da wo's eim nährt und gebärt. Daheim ist da, wo man entfaltet, sich aber auch verfaltet. Das Dunkle werden darf zum Licht und man einfach ist, wie man ist, do wo man ist.

 

Daheim ist, da wo man gebärt und gebührt, da wo man eist und auch verweht. Da wo man darf sein, wie man ist. Da wo man darf sein glücklich, leicht und schwer zu gleich. Da wo Himmel und Erde sich tags und nachts begegnen, da wo man steht, wie man steht, da wo man geht wie man geht. So zu sein, wie man sein möchte, frei im Willen, frei im Sein.

Daheim ist weder ein Ort noch eine Person, daheim ist im Innen, auch im Aussen. So doch auch der Ort, wo man ist und isst.

 

Daheim, ein Gefühl, ein Seinszustand und doch geprägt von äusseren Dingen, die sind oder nicht sind. Daheim ist Liebe, ist Geborgenheit und Vertrauen. Daheim ist Freude, ist Sehnsucht, aber auch Leid und Schmerz wird (mit)geteilt. Daheim, so wie es ist, so wies es sein soll. Im Licht oder im Schein. In Schatten, die Watten weg zulassen und zu sein, wie man eben grad ist. Zu geniessen und es lassen zu fliessen.

 

Daheim zu stützen und unterstützen. Daheim einfach zu sein, zu gehen und alles zu gestehen. Daheim da zu sein, zuzuhören, hinzuhören und mitzuteilen. Da ist das Heim, wohlig und warm, die Quelle in der und mit der wir uns stets verbinden von neuem. Ein Besinnen an das zu Haus`, an das Sein im Eins, erinnern an das Licht im Schein, so wie es schon immer war, getrennt um sich zu erfahren hier auf Erden, getrennt, um sich zu erfahren, so wie du gewählt. Hier auf Erden ein Ort gefunden, wo du daheim. Ein Eins, ein Miteinander und Füreinander, da zu sein für dich und mich im Hier und Jetzt uns zu besinnnen, zu sinnen, von neuem und dann zusammen zu kreieren, zu werden uns bewusst und zu gehen den Weg, den du gewählt, du dir ausgesucht. In Freiheit zu vertrauen und zu bauen. Dein Daheim in dir und mit dir. In aller Ewigkeit vereint.